Überspannungsschutz

Bis vor einigen Jahren war die Installation eines Blitzschutzes und Überspannungsschutzes nur bei öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern oder Gewerbeimmobilien vorgeschrieben. Im Oktober 2016 wurde diese gesetzliche Vorschrift auf sogenannte Wohn- und Zweckbauten ausgedehnt. Jedes neue Gebäude, das mit einer Elektroinstallation ausgestattet ist, muss seither mit einem entsprechenden Überspannungs- und Blitzschutz ausgerüstet werden. Damit verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, einen Schutz des Stromnetzes sicherzustellen. Neubauten werden heutzutage als Smart Homes konzipiert und mit einer Vielzahl elektronischer Geräte ausgestattet. Die Sicherheit dieser elektrischen Anlagen muss gewährleistet sein. Fällt aufgrund eines Überspannungsschadens beispielsweise der PV-Wechselrichter der Photovoltaikanlage aus, kann diese weder den Strom noch die Wärmeenergie für das Haus produzieren – Das Smart Home wäre somit lahmgelegt.

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